BEHANDLUNG | Behandlungsmöglichkeiten | Assisted Hatching

Nächste Gratis-Informationsabende
WELS : Do, 15. März 2012, 19 Uhr
WIEN  : Mo, 16. Februar 2012, 19 Uhr
Anmeldung unter Tel.: +43 (0) 699 / 67 44 824

Anmeldung Erstgespräch
Anmeldung Gratis-Infoabend
Erstgespräch über Skype
E-Mail Anfrage
hg_kuenstliche_befruchtung

Assisted Hatching


Die Eizelle - und damit auch der Embryo - ist von einer Hülle, der sogenannten Zona pellucida, umgeben und geschützt. Kurz vor der Einnistung des Embryos in der Gebärmutterschleimhaut kommt es durch spezielle Enzyme und den embryonalen Wachstumsdruck zur Eröffnung der Zona pellucida und zum sogenannten "Schlüpfen" des Embryos.

Es gibt Studien, die darauf hinweisen, dass die In-Vitro-Kultur von Embryonen - und auch die Kryo-Konservierung - zu einer Verhärtung der Zona pellucida und damit zum Erschweren oder Ausbleiben des "Schlüpfens" führen könnten.

Man hat die Vorstellung entwickelt, dass durch die Ausdünnung oder Eröffnung der Zona pellucida dem Embryo das Schlüpfen aus seiner Hülle erleichtert werden könnte.

Die heute sicherste Methode zur partiellen Ausdünnung der Zona pellucida ist die Lasertechnik. Allerdings ist die klinische Bedeutung des sogenannten Assisted Hatching derzeit noch nicht vollständig gesichert.

Assisted Hatching sollte angeboten werden

  1. bei Patientinnen mit Kinderwunsch und mit mehreren erfolglosen IVF- oder ICSI-Versuchen trotz "guter" Embryonen;
  2. bei Patientinnen mit Kinderwunsch, die älter als 38 Jahre sind;
  3. wenn Embryonen eine messbar verdickte Zona pellucida haben oder Embryonen übertragen werden, die sich aus kryokonservierten, befruchteten Eizellen entwickelt haben.
Ihr betreuender Arzt der KinderWunschKlinik Wels oder Wien wird die Vor- und Nachteile dieses Vorgehens im Einzelfall mit Ihnen besprechen.