BEHANDLUNG | Behandlungsmöglichkeiten | Polkörperdiagnostik (PKD)

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Polkörperdiagnostik (PKD)



Die Polkörperdiagnostik (PKD) ist eine Untersuchung, die Rückschlüsse auf das Erbgut der mütterlichen Eizelle erlaubt.

Ähnlich wie bei der Präimplantationsdiagnostik (PID) können mit der Polkörperdiagnostik Fehlverteilungen von Chromosomen auf mütterlicher Seite und Anlagen für bestimmte erbliche Erkrankungen mit großer Wahrscheinlichkeit festgestellt oder ausgeschlossen werden. So lassen sich Eizellen "bester Qualität" ermitteln. Aus ihnen entstehen nach der Befruchtung - so die Theorie - Embryonen mit den höchsten Einnistungschancen für erfüllten Kinderwunsch.

Der große Vorteil der Polkörperdiagnose besteht darin, dass für die Untersuchung keine Zellen des Embryos notwendig sind, weshalb sie - anders als die PID - nach dem Fortpflanzungsmedizingesetz in Österreich erlaubt ist. Mit diesem Verfahren können besonders gravierende Chromosomenschäden bereits an Lage und Gestalt der Vorkerne erkannt werden.    

Polkörperdiagnostik (PKD) und erfüllter Kinderwunsch

Der erste Polkörper wird noch vor dem Eisprung, der zweite sechs Stunden nach dem Eindringen des Spermiums von der Eizelle ausgestoßen. Die Polkörper enthalten eine Kopie des mütterlichen Erbguts. Eine Analyse der Polkörper erlaubt deshalb indirekt Schlüsse, ob das Erbgut der Eizelle intakt ist.

Sowohl in der KinderWunschKlinik Wels als auch im Wiener Institut wird die Polkörper-diagnostik angeboten. Damit kann speziell jenen Frauen geholfen werden, die wiederholt das Baby ohne erkennbaren Grund in der Frühschwangerschaft verloren haben.