 |
Das POF - Syndrom
Die vorzeitige Menopause
Bei der vorzeitigen Ovarialinsuffizienz (premature ovarian failure = POF) handelt es sich um einen Defekt der Ovarien, der sich entweder durch das Ausbleiben der ersten Regelblutung oder durch die vorzeitige Erschöpfung der Eierstöcke vor dem 40. Lebensjahr äußert.
Es ist eine Störung, die etwa 1% der Frauen unter 40 Jahren betrifft. Mit 20 Jahren hat eine von etwa 10.000 Frauen POF, im Alter von 30 Jahren eine von etwa 1.000 Frauen.
Die schwersten Formen äußern sich mit ausbleibender Pubertätsentwicklung und/oder ausbleibender Regelblutung. Wie bei der physiologischen Menopause im Alter von zirka 50 Jahren haben Frauen mit POF die klassischen Symptome des Klimakteriums ("Wechsel"): Unfruchtbarkeit, Herzklopfen, Wärmeintoleranz, Hitzewallungen, Angstzustände, Depression und Erschöpfung.
Biochemisch ist das POF durch niedrige Spiegel an Östrogen und hohe Gonadotropin-Spiegel des Östrogen und hohe Gonadotropin-Spiegel des Follikel-stimulierenden Hormons (FSH) charakterisiert. Zusätzlich zur Unfruchtbarkeit können die hormonellen Störungen auch andere schwere Symptome verursachen und früh zu einer Osteoporose führen. Die bisher einzige Möglichkeit, den Kinderwunsch der Frauen mit fehlender Eierstockreserve zu beheben, besteht in der Eizellspende. Die KinderWunschKlinik Wels hilft Ihnen gerne bei der Vermittlung an ein erfahrenes Institut im Ausland (in Österreich ist die Eizellspende verboten).
|
|