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Eizellspende
Die ersten Berichte einer erfolgreichen menschlichen Eizellspende mit IVF erschienen in den 80er Jahren. Heute ist die Eizellspende in Verbindung mit In-vitro-Fertilisation vor allem in Spanien, Tschechien und den USA weit verbreitet.
Eizellspende ist in Österreich leider derzeit noch nicht erlaubt, eine Gesetzesänderung wird jedoch in naher Zukunft erwartet.
Die KinderWunschKliniken Wels und Wien kooperieren derzeit mit zwei kompetenten Zentren in Spanien und in der Tschechischen Republik, um diese Behandlungsform anbieten zu können.
Für Frauen, welche keine eigenen Eizellen entwickeln (POF-Syndrom oder genetische Ursachen), kommt zur Erfüllung des Kinderwunsches einzig und allein die Eizellspende in Frage.
In den KinderWunschKliniken Wels und Wien werden Jahr für Jahr mehr Patientinnen vorstellig, deren Eierstockreserven erschöpft oder deren Eizellen extrem geschädigt sind.
Auch Frauen, welche durch einen genetischen Defekt in Gefahr kommen könnten, ein beeinträchtigtes Kind zu bekommen, können von der Eizellspende profitieren.
Aber auch Frauen, welche ein Krebserkrankung mit darauf folgender Chemotherapie oder Strahlenbehandlung hatten, können gespendete Eizellen gut gebrauchen.
Am Beginn der Behandlung steht ein ausführliches Gespräch mit dem Paar, bei dem gemeinsam festgestellt wird, ob die Eizellspende die geeignete Behandlungsmethode ist. Eignet sich die Patientin als Empfängerin, wird ihr Zyklus hormonell reguliert und für das Einsetzen optimiert. Dazu erhält die Patientin Östrogen und Progesteron. Die KinderWunschKlinik erstellt den richtigen Plan und überwacht die Stimulation. Der Menstruationszyklus der Empfängerin muss mit dem der Spenderin synchronisiert werden. Am Tag der Spenderzellenpunktion gibt der männliche Partner eine Samenprobe ab. Diese Probe wird aufbereitet und für die Befruchtung verwendet.
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