 |
Hodenkrebs
Bei vielen Patienten mit Hodenkrebs liegt - trotz des meist jungen Alters - bereits bei der Diagnosestellung eine eingeschränkte Fruchtbarkeit vor.
Die Behandlung durch operative Entfernung eines oder beider Hoden, die Entnahme von Lymphknoten, eine anschließende Chemotherapie mit aggressiven Substanzen, reduzieren die Fähigkeit weiter, auf normalem Weg ein Kind zeugen zu können. Auch wenn dies nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann. Den Patienten wird daher meist empfohlen, zuvor Sperma einfrieren zu lassen.
Wie die Prognose für den einzelnen Patienten oder für die einzelne Patientin aussieht, lässt sich aus allgemeinen Statistiken nur bedingt ablesen. Eine Krebserkrankung kann selbst unter günstigsten Voraussetzungen ganz unerwartet verlaufen und sie hinterlässt praktisch immer Spuren - nicht nur am Körper, sondern auch an der Seele.
|
|