Oft liegt es an der Qualität der Spermien, wenn sich eine Schwangerschaft nicht einstellt. Eine neue mikroskopische Untersuchung lässt nunmehr eine genaue Analyse der Spermien zu. Das bedeutet, dass die Spermien bei 6000-facher Vergrößerung untersucht und anschließend nur jene Spermien für die Injektion in die Eizelle herangezogen werden, die eine erfolgreiche Befruchtung versprechen.
In einer Studie an 446 Paaren mit verminderter Spermienqualität des Mannes und mindestens dreijährigem Kinderwunsch (bei vorherigen erfolglosen ICSI-Versuchen) zeigte sich, unter Anwendung der IMSI im Vergleich zu einer herkömmlichen ICSI, eine viel höhere Schwangerschaftsrate.
Die Kinderwunschklinik Wien bietet als eines der ersten Zentren Österreichs diese Methode an.