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Behandlungsablauf
- Erstgespräch: Der erste Schritt zur Abklärung der Unfruchtbarkeit erfolgt in einem ausführlichen Gespräch zwischen dem Arzt und dem Paar. So ist es möglich, den weiteren Fortgang der Therapie zu klären. Wir empfehlen der Patientin mit Kinderwunsch, bereits lange vor der geplanten Behandlung Folsäure-Tabletten kontinuierlich einzunehmen
Sollten Sie aufgrund der weiten Strecke nicht nach Wels oder Wien zum Erstgespräch kommen können, so besteht die Möglichkeit, dass wir Ihre Stimulation über eine(n) Gynäkologen(in) in Ihrer Nähe in exakter Absprache mit unseren Ärzten abwickeln. Der Befundaustausch kann über Fax, Mail oder Telefon geschehen.
- Wenn Sie sich für eine IVF-Behandlung in der KinderWunschKlinik Wels oder Wien entscheiden, erfolgt die Ausgabe und Erklärung der Medikamente direkt in der Klinik. Eine geschulte Mitarbeiterin steht für Sie rund um die Uhr (auch für telefonische Rückfragen außerhalb der Öffnungszeiten) zur Verfügung.
- Vorbereitung: Die Kinderwunschbehandlung beginnt meist mit der hormonellen Ruhigstellung der Eierstockfunktion. Während dieser Phase werden Sie von unserem Ärzte-Team bestens betreut. Ziel der Hormon-Stimulation ist es, während der Stimulationsphase mehrere Eibläschen in den Eierstöcken heranwachsen zu lassen. Während der Stimulationsphase sind zwei Ultraschall-Untersuchungen notwendig (am 5. und am 8. Stimulationstag), um den Durchmesser und die Anzahl der Follikel bei jedem Eierstock zu messen und den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut zu kontrollieren. Diese Untersuchungen können Sie ebenfalls in Ihrem Institut bzw. bei Ihrem Gynäkologen vor Ort durchführen lassen. Bitte lassen Sie die Werte im Formular FOLLIKEL-Monitoring eintragen und faxen Sie dieses Formular UMGEHEND nach der Untersuchung an die KinderWunschKlinik in Wels oder Wien (je nachdem, in welchem Institut Sie Ihre Behandlung haben).
- Eizellreifung: Zeigen die Blut- und Ultraschallwerte, dass der optimale Zeitpunkt erreicht ist, wird die endgültige Ausreifung der Eizellen herbeigeführt. Der Eisprung wird mit einer Spritze gezielt ausgelöst.
- Eizellgewinnung (=PUNKTION): Etwa 36 Stunden nach der den Eisprung auslösenden Spritze, werden die Eibläschen unter leichter Vollnarkose unter Beisein eines Anästhesisten völlig schmerzfrei von den Eierstöcken abpunktiert. Etwa zeitgleich zur Eizellgewinnung bitten wir den Partner, eine Samenprobe zu gewinnen. Die meisten Patientinnen erleben die Punktion als unspektakulär. Nach der Punktion können Sie im Aufwachraum der KinderWunschKlinik Wels oder Wien nach Ihren Bedürfnissen verweilen. Wenn Sie dazu bereit sind, können Sie die Klinik in Begleitung Ihres Partners wieder verlassen.
- Eizellsuche und anschließende Laborphase: Mittels IVF, ICSI oder P-ICSI wird eine Vereinigung von Ei- und Samenzelle außerhalb des Körpers herbeigeführt. Aus den befruchteten Eizellen entwickeln sich Embryonen, die bis zu fünf Tage im Brutkasten bleiben. Die Laborteams der KinderWunschKlinik Wels oder Wien kontrollieren täglich deren Entwicklung und bewerten diese.
- Einsetzen der Embryonen (Embryotransfer): Moderne Techniken, wie sie in den KinderWunschKliniken Wels und Wien angewandt werden, erlauben es, die Embryonen bis zum Blastozysten-Stadium ausreifen zu lassen und erst dann in die Gebärmutter einzusetzen. Diese Methode erhöht die Chancen auf eine Schwangerschaft. Es werden natürlich in Absprache mit der Patientin und ihrem Partner - maximal zwei Embryonen in die Gebärmutter rücktransferiert. Die restlichen Embryonen können - sofern sie eine gute Qualität aufweisen - in flüssigem Stickstoff bei -196 Grad Celsius kryokonserviert werden. Diese Möglichkeit wird Ihnen der behandelnde Arzt der KinderWunschKlinik im Bedarf anbieten.
- Die Gelbkörperphase ist für Sie die Phase des Wartens und der Hoffnung. Zwei Wochen nach dem Embryo-Transfer kann beurteilt werden, ob die Behandlung erfolgreich war.
- Diesbezüglich bitten wir Sie zu einer Blutabnahme zur Bestimmung des ßHCG-Wertes bei Ihrem Facharzt vor Ort (ßHCG = Schwangerschaftshormon, der Wert beträgt bei Vorliegen einer Schwangerschaft über 50 Einheiten pro Milliliter).
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