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P-ICSI künstlichen Befruchtung
Das Enzym Hyaluronidase kann nur von reifen und genetisch einwandfreie Spermien produziert werden.
Dieses Enzym wird benötigt um eine Befruchtung und somit eine Schwangerschaft zu erreichen.
Das Enzym ist im Kopf des Spermiums lokalisiert und sorgt beim Zusammentreffen mit einer Eizelle für das Auflösen der äußeren Eihülle. Dadurch kann das Spermium in die Eizelle eindringen und es kommt zur Befruchtung.
Spermien werden für die ICSI-Behandlung aufgrund von bestimmten Bindungseigenschaften ausgewählt und für diese Art von künstlicher Befruchtung vorbereitet.
Ein in den Kinderwunschkliniken Wels oder Wien durchgeführter HBA-Test (Hyaluronidase-Bindungstest) dient der Auswahl der Spermien. Alle im Rahmen des Tests bindenden Spermien zeigen keine DNA-Degeneration und sind daher sind für die Befruchtung geeignet.
Bei der künstlichen Befruchtung mittels ICSI wird ein einzelnes Spermium mit Hilfe einer Hohlnadel in die Eizelle injiziert, wobei aber nur auf Beweglichkeit, Aussehen und Form der ausgewählten Spermien geachtet wurde.
In der KinderWunschKlinik Wels kann seit Mai 2006 durch einen einzigartigen, in den USA entwickelten Bindungstest das Enzym Hyaluronidase im Spermienkopf nachgewiesen werden. Diese Untersuchung ist ab Jänner 2011 auch im Wiener Institut möglich.
Somit kommen nur jene Spermien bei der P-ICSI-Befruchtung zum Einsatz, die genetisch einwandfrei, reif sind und eine gute Spermienqualität aufweisen sowie das Enzym Hyaluronidase produzieren, um die bestmöglichsten Chancen auf eine intakte Schwangerschaft zu gewähren.
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