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Rauchen
Rauchen kann die Fortpflanzungsfähigkeit von Männern beeinträchtigen. Bei Männern kann Rauchen einen abnormen Befund bei der Samenanalyse zur Folge haben. Paare, die versuchen ein Baby zu bekommen, insbesondere Paare mit ungeklärter Unfruchtbarkeit und Männer mit grenzwertigen Befunden bei der Samenanalyse, sollten ernsthaft in Erwägung ziehen, das Rauchen aufzugeben. Dies ist für beide Partner auch im Hinblick auf die "Passivraucher" - Exposition während der Schwangerschaft oder auch nach der Geburt des Babys wichtig. Studien belegen, dass Kinder, die Zigarettenrauch ausgesetzt sind, vermehrt Gesundheitsprobleme aufweisen.
Der negative Einfluss von Nikotin auf die männliche Fruchtbarkeit konnte in vielen Studien nachgewiesen werden. Exemplarisch sei daher hier auf eine Studie aus dem letzten Jahr verwiesen. Die Auswirkungen sind immer deutlich dramatischer als es jeder Raucher vielleicht wahrhaben möchte. Anzahl und Konzentration der Spermien werden durch den Nikotinkonsum vermindert, die Beweglichkeit und die Funktionsfähigkeit der Spermien leiden ebenfalls.
Auch die Zusammensetzung des sogenannten Seminalplasmas, also der Flüssigkeit, in der die Spermien schwimmen, ändert sich. Professor Wolfgang Schulze, Androloge am Uniklinikum Hamburg sagt daher auch: "Das Rauchen aufzugeben erhöht die Chance, ein Kind zeugen zu können, um 30 %."
Es sei erwähnt, dass die mitrauchende Partnerin in ihrer Fruchtbarkeit beeinträchtigt wird, wodurch sich der Effekt noch verstärkt.
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